KiWi Musikbibliothek

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Mit Frank Goosen über The Beatles

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Dass Frank Goosen Beatles-Fan wurde, hatte mit Schwarzarbeit zu tun. Mit den Worten »Gib mir kein Geld, gib mir lieber ein paar Platten für meinen Jungen!« ließ Goosen Senior sich Ende der Siebziger von einem Elektrohändler für ein paar nach Feierabend angeschlossene Steckdosen mit Beatles-Scheiben bezahlen. Damit war es um den 13-jährigen geschehen. Frank Goosen spricht in dieser Folge mit Sabine Heinrich über seine große, sehr wahrscheinlich immerblühende, Verehrung für die »Fab Four« aus Liverpool – und lässt uns wissen: Das Beste an den Beatles war, dass es sie gegeben hat, das Zweitbeste, dass sie nie nach ihrer Trennung nie wieder zusammen kamen.

Mit Klaus Modick über Leonard Cohen

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Um 1968 tingeln Lukas und Harry als Zwei-Mann-Band durch diedeutsche Provinz, covern Beatles, Kinks und Donovan, und denken: Besser geht’snicht. Bis Lukas eines Nachts im Radio Leonard Cohens »Suzanne« hört, aber sichweder Titel noch Interpret merken kann …
Klaus Modick ist der erste Autor in der KiWi Musikbibliothek, der für sein "Bekenntnis" die Form des Romans gewählt hat. Investigativ-Journalistin Sabine Heinrich stellt im Gespräch mit dem Autor jedoch bald fest: Moment, Lukas,der Name der Hauptfigur aus Klaus Modicks „Kurzroman“, ist nichts anderes als ein Anagramm von Klaus! Also doch, die KiWi Musikbibliothek bleibt radikal, nein,kardial subjektiv! So ist das mit den Liebeserklärungen.

Mit Thees Uhlmann über die Toten Hosen

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In dieser Folge erzählt uns Thees Uhlmann im Gespräch mit Sabine Heinrich von den vielen Geschichten, die ihn mit den Toten Hosen verbinden, und überhaupt, sagt er, lassen sich die letzten 30-35 Jahre Deutschland ganz gut an den Toten Hosen durchlabern. Es geht um die erste Begegnung mit den Hosen, die keine musikalische war, sondern eine Aussage von Campino, die … Thees besser selbst erzählt. Wir erfahren, wie ein handgeschriebener Zettel am Schwarzen Brett seiner Schule ihn zum ersten Konzert seines Lebens führte, von dem er noch ganz genau weiß, wie es da gerochen hat, sich aber nicht mehr an die Musik erinnern kann, aber daran, dass manche seiner Freunde es krankenhausreif verließen. Schließlich verrät er seine Definition von Punk – und wir freuen uns über die liebevolle Antwort seines Vaters, die der sechsjährige Thees von ihm erhielt, als er ihn, an Hamburger Straßenpunks vorbeigehend, fragte: Was würdest du machen, wenn ich auch bunte Haare hätte und hier sitzen würde?

Mit Anja Rützel über Take That

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Sabine Heinrich spricht in dieser Folge mit Anja Rützel über ihre Lieblingsband Take That. Über die legendäre »Pray«-Choreographie von 1992 und das Nichtvorhandensein eines Tanz-Tutorials bei Youtube, wenn man es mal braucht. Über die überflüssige Schimpansenhaftigkeit von Robbie Williams bei der Darbietung einer Liebesballade und den sinnlos kleinen Mark Owen, über Howards freigelegten Hintern und was das einem gibt (nichts). Über die irrsinnigen Lyrics (ES STECKT SO VIEL IN DEM TEXT! SEHR VIEL!) von »The Flood«, das schnurzegalige Altern dieser Band („Wie so ein Joghurt, der nicht schimmelt.“). Und über so viel mehr.

Mit Tino Hanekamp über Nick Cave

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Seit einigen Jahren lebt Tino Hanekamp im tiefen Süden Mexikos. Als er die Chance bekommt, den Sänger und Schriftsteller Nick Cave in Mexiko-Stadt zu treffen, zögert er. Denn vor 15 Jahren gab es eine Begegnung, an die er sich ungern erinnert. Aber er macht sich auf den Weg, zusammen mit seiner Liebsten, die nichts über sein Idol weiß. Sabine Heinrich spricht mit Tino Hanekamp über diesen Roadtrip, der ihn zu Nick Cave führt. Über sein Leben in Mexiko, seine Schreibblockade und seinen Wunsch, zu erfahren, wie Nick Cave das eigentlich macht: ein Künstler zu sein, der Kunst schafft. Ohne zu viel zu verraten: Tinos Knoten ist geplatzt. Das Ergebnis findet ihr überall, wo es Bücher gibt.

Mit Sophie Passmann über Frank Ocean

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Frank Oceans Album »Blonde« ist für Sophie Passmann ein Souvenir aus einer Zeit, in der nichts gut war. Und doch ist es das Album ihres Lebens. Mit Sabine Heinrich spricht sie in dieser Folge darüber. Und über die Unmöglichkeit des Musik-Teilens. Denn: geteilte Musik kann mit verloren gehen, wenn man den Menschen verliert, mit dem man sie geteilt hat. Außerdem werden sich die beiden dem Thema Lautsprecher nicht sonderlich widmen, und auch nur kurz über Sophies Kopfhörer (nichts Besonderes) reden – das interessiert sie nämlich nicht so sehr. Sie glaubt ganz einfach nicht an Schall. Aber sehr an, entschuldigt den klangschalen Ausdruck, Heilkräfte der Musik. In diesem Zusammenhang wird eine starke Wahrheit von Frank Ocean zitiert, die Sophie auch in ihrem Buch erwähnt, nämliches diese: „Wenn man glücklich ist, versteht man die Musik. Wenn man traurig ist, erst den Songtext.“ Sophie ist, zumindest was Frank Ocean betrifft, ziemlich textsicher.

Mit Verlegerin Kerstin Gleba über die KiWi Musikbibliothek

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In dieser Folge spricht Sabine Heinrich mit der Verlegerin von Kiepenheuer & Witsch Kerstin Gleba über ihr absolutes Herzensprojekt: die KiWi-Musikbibliothek. Kerstin Gleba erzählt, wie die Idee der Musikbibliothek innerhalb des Verlages entstand, und wieso die Welt gerade heute Liebeserklärungen so sehr braucht. Sie spricht über jedes der ersten vier Bücher der Reihe, und verrät uns ihr erstes Konzert (cool!) und ihre erste Platte (Whaaat?). Das Aufkommen der sogenannten Popliteratur, die Zusammenarbeit mit Musikern und die intellektuelle Neugier, die den Verlag Kiepenheuer & Witsch auszeichnet. UND sie gibt uns einen exklusiven Ausblick auf die kommenden Bücher der – teils sehr überraschenden – Autorinnen und Autoren der KiWi Musikbibliothek.

Über diesen Podcast

Moderatorin Sabine Heinrich spricht mit den Autorinnen und Autoren der KiWi Musikbibliothek über ihre literarischen Liebeserklärungen an die Musik.

von und mit Verlag Kiepenheuer & Witsch

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